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Kritiken

Einzelne Solisten herausheben hieße andere herabsetzen, was hier ausdrücklich nicht geschehen soll. Daher sei stellvertretend Anna Olivia Battaglia genannt, die ein wirklich zauberhaftes Gretchen gibt. Sängerisch wie darstellerisch bleiben hier keine Wünsche offen. 

IOCO Kritik Landestheater Detmold

Dass der einzigen weiblichen Partie womöglich die insgeheim zentrale Position im Drama zukommt, weiß die zierliche Annina Olivia Battaglia sich zu eigen zu machen. Unterwürfig-und Eigenwilligkeit vereint ihre Leila in sich, und beiden Gesichtern solch janusköpfigen Charakters prägt ihr feinsinniger Sopran gleichgewichtige Profile auf, sowohl hingebungsvoll in Frömmigkeit und Liebeseuphorie als auch kühn bis zum Selbstopfer. Die große Szene der flehenden Priesterin mit Zurga in seiner eifersüchtigen Wut und Wucht werten Battaglia und Chakov im dritten Akt zum fesselndsten Moment des Abends auf. Da kommen, ohne dass Blechwellen und Coca-Cola dazu nötig wären, alle Energien aus dem Innern von Gesang und

Klang.

Voller Glut und absolut sicher und nicht nur in den Höhen interpretiert Annina Olivia Battaglia die Tempelsängerin Leila.

Frankenpost – Stefan Herbert Fuchs I 23.06.2025

Being Beauteous – Hans Werner Henze

Zum Schluss bot „Being Beauteous“ (…) einen besonderen Hörgenuss. Keinen Moment musste die kraftvolle, satt timbrierte Koloraturstimme von Annina Battaglia mit der Aufnahme aus den 1960er-Jahren von der bekantnen Koloratursopranistin Edda Moser scheuen. Großartig meisterte sie die verflixt diffizilen Koloraturen und fand in ihren jungen Kollegen punktgenau gestaltende Begleiter (…)..

Glocke I Dr. Silvana Kreyer I 31.03.2023